AfD vor Ort: MdL Jens Ahrends und Vorstandsmitglieder besuchen Tafel in Westerstede

Derzeit gibt es in Deutschland eine breite politische Debatte über die Tafeln, die sich an der Entscheidung des Essener Tafel entzündet hat, derzeit keiner weiteren nicht-deutschen Empfänger von Lebensmitteln mehr aufzunehmen. Doch wie sieht eigentlich die Situation in unserer Region aus? Um sich von der Situation vor Ort ein Bild zu machen, haben daher am heutigen Samstagmorgen mehrere Vorstandsmitglieder der AfD Stadt Oldenburg/Ammerland, darunter auch der Landtagsabgeordnete Jens Ahrends, die Tafel-Einrichtung in Westerstede besucht und Gespräche mit Besuchern und Mitarbeitern geführt. „Erfreulicherweise gibt es in Westerstede keine Probleme wie in Essen oder anderen Großstädten“, sagt Ahrends, der sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Tafel für ihre wertvolle Arbeit bedankte. Dies liege nicht zuletzt auch an der sehr guten Organisation der Lebensmittelausgabe in Westerstede. „Andererseits ist es schon bedrückend, dass in einem reichen Land wie Deutschland überhaupt die Notwendigkeit von Tafeln besteht“, so Ahrends.

Ein weiterer Punkt, der den AfD-Vertretern auffiel war die Tatsache, dass mehrere ältere Besucher berichteten, wie schwer es sei, jenseits der 50 noch eine Arbeitsstelle zu finden. „Einerseits klagen die Unternehmen ständig über Fachkräftemangel, andererseits werden Ältere mit viel Erfahrung dann nicht eingestellt und müssen von Hartz IV leben“, bedauert Ahrends. Ahrends und die anderen AfD-Vorstandsmitglieder werden die vielfältigen Erkenntnisse, die sie bei ihrem Besuch gewonnen haben, nun in die konkrete politische Arbeit mit einfließen lassen. (we)