Archiv für den Autor: AfD Stadt Oldenburg / Ammerland

Pressemitteilung: Bisheriger AfD-Kreisverband Stadt Oldenburg/Ammerland hat sich in zwei eigenständige neue Kreisverbände aufgeteilt – Mitglieder des neuen AfD-Kreisverbandes Ammerland wählen ersten Kreisvorstand

Der bisherige AfD-Kreisverband Stadt Oldenburg/Ammerland ist mit Zustimmung des Landesvorstandes Niedersachsen der Alternative für Deutschland in zwei neue Kreisverbände für die Stadt Oldenburg und den Landkreis Ammerland aufgeteilt worden. Die Mitglieder wählten entsprechend am Dienstagabend auf dem Gründungsparteitag des neuen AfD-Kreisverbandes Ammerland in einer Gaststätte im Landkreis einen ersten Vorstand. Jens Ahrends (MdL) und Jörg Weiß wurden dabei zu gleichberechtigten Sprechern des neuen Kreisverbandes Ammerland gewählt. Beide waren zuvor bereits Sprecher des bisherigen AfD-Kreisverbandes Stadt Oldenburg/Ammerland. Anschließend wurde Olaf Wulf zum Schriftführer gewählt. Darüber hinaus komplettieren ein Schatzmeister und ein Beisitzer den fünfköpfigen Vorstand. Alle Vorstandsmitglieder wurden dabei mit großer Mehrheit von den Mitgliedern in das jeweilige Amt gewählt.

„Die Gründung eines eigenen AfD-Kreisverbandes Ammerland ist ein klares Zeichen, dass die AfD künftig im Ammerland stärker präsent sein wird. Die Kommunalpolitik wird dabei von nun an für uns im Fokus stehen, ohne dass wir bundes- und landespolitische Themen, die für unsere Mitglieder und Wähler natürlich ebenfalls sehr wichtig sind, außen vor lassen“, erläutern die beiden Sprecher. Für einen konstruktiven Dialog mit allen demokratischen Parteien im Ammerland sei der neue Vorstand dabei „absolut offen“.

„Wichtig ist für uns vor allem, dass wir gemeinsam mit den Bürgern tragfähige Lösungen für die  Menschen in unserer Region entwickeln“, so Ahrends und Weiß. Ein Schwerpunkt werde dabei die Wohnungsbaupolitik sein, zu der der frühere Kreisverband Stadt Oldenburg/Ammerland bereits in der Vergangenheit konkrete Vorschläge unterbreitet hatte. Der neue Vorstand freut sich zudem über weitere Mitglieder aus dem Ammerland, die sich in der Partei engagieren möchten. „Die AfD ist im besten Sinne eine Bürger- und Mitgestaltungspartei“, betonen die beiden Sprecher. (we)

Pressemitteilung: AfD-Abgeordneter Jens Ahrends im Landtag: Hilfe für Syrer auf die Menschen in der Region konzentrieren – Mit derselben Summe kann bis zu 40 Mal mehr bewirkt werden als in Deutschland

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag plädiert dafür, syrischen Kriegsflüchtlingen vor allem in der Region zu helfen und die dortigen Aufnahmeländer zu unterstützen. „Die Zivilbevölkerung ist in Syrien zu schützen, und auch die Flüchtlingslager in Jordanien, im Libanon und in der Türkei sollten unterstützt werden, damit es den Menschen dort, in der unmittelbaren Nähe ihrer Heimat, gutgeht“, sagte Jens Ahrends, AfD-Abgeordneter und innenpolitischer Sprecher der Fraktion, zu dem von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Thema mit dem Titel „Zivilbevölkerung in Syrien schützen – niedersächsischer Verantwortung gerecht werden“ heute im Parlament. Hierbei stünden die EU, Deutschland, aber auch andere Länder aus humanitären Gründen in der Pflicht.

„Hilfe vor Ort ist dabei der richtige Weg, zumal mit dem Geld, was wir dort in Jordanien, dem Libanon oder der Türkei ausgeben, 20 bis 40 Mal so vielen Menschen geholfen werden kann wie mit derselben Summe hier in Deutschland“, erläuterte Ahrends. Es sei daher der falsche Weg, Menschen aus Syrien nach Deutschland zu holen, zumal sie nach Ende aller Kampfhandlungen Deutschland sowieso wieder verlassen müssten. Und mittlerweile sei der Krieg in weiten Teilen des Landes bereits beendet.

Zudem appellierte Ahrends in seiner Rede an die Bündnisgrünen, benachbarte Länder wie Saudi-Arabien, Katar, Oman und die Vereinigten Arabischen Emiraten, die sich allesamt nicht an der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen beteiligten, an deren Verantwortung zu erinnern, zumal es sich bei den Syrern um Menschen aus demselben Kulturkreis und oftmals derselben Religionszugehörigkeit handele. „Wäre es aktuell nicht eher in der Verantwortung der islamischen Staaten, sich um ihre syrischen Glaubensbrüder zu kümmern?“, fragte Ahrends.

Deutschland und auch Niedersachsen hätten in der Vergangenheit bereits sehr viel für Syrien und die Syrer geleistet, „daher sehen wir unsere Verantwortung nun eher darin, Hilfsangebote in den Nachbarländern finanziell zu unterstützen und die Rückkehr der Syrer in ihre Heimat vorzubereiten“, betonte Ahrends am Ende seiner Rede. (we)

Pressemitteilung: AfD-Fraktion fordert in Entschließungsantrag Zulassung von Naloxon für den Polizeidienst – Abgeordneter Ahrends: Vor allem für ermittelnde Beamte im Drogenmilieu sehr wichtig

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag fordert in einem Entschließungsantrag die Zulassung von Naloxon für den Polizeidienst. Hintergrund ist, dass Polizeibeamte, die im Drogenmilieu ermitteln, sich der Gefahr aussetzen, mit gefährlichen bis tödlichen Drogen in Berührung zu kommen.

Eine dieser Drogen ist dabei Carfentanyl, ein todbringendes Suchtmittel, welches inzwischen auch auf dem deutschen Rauschgiftmarkt Einzug gehalten hat. Das synthetische, meist in China hergestellte Opioid wird aufgrund seines niedrigen Preises und seiner Wirksamkeit von Drogendealern immer häufiger verwendet, um das wesentlich teurere Heroin zu strecken. Bereits der Hautkontakt mit nur wenigen Partikeln der synthetischen Droge kann dabei tödlich sein.

Ein wirksames Gegenmittel stellt Naloxon dar, welches in den USA bereits im Polizeidienst, in medizinischen Notfallberatungen sowie in Drogenberatungsstellen eingesetzt wird. Der morphinähnliche Wirkstoff ist in Form von Nasenspray einfach mitzuführen und anzuwenden und wirkt innerhalb weniger Sekunden. Die sofortige Verabreichung des Antidots kann bei einer Opioid-Vergiftung Leben retten. In Deutschland ist Naloxon bisher jedoch nicht zugelassen.

„Das kritisieren wir klar und fordern daher die baldmögliche Zulassung von Naloxon in Deutschland“, sagt Jens Ahrends, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Der Landtag solle daher die Landesregierung auffordern, sich bei der Bundesregierung für die Zulassung des Antidots Naloxon in Deutschland einzusetzen und Naloxon nach erfolgter Zulassung in Form von Nasenspray für den Einsatz im Polizeidienst freizugeben und Polizeibeamte, welche im Drogenmilieu ermitteln, entsprechend mit dem Wirkstoff auszustatten.

„Damit würden die gesundheitlichen Gefahren für die Ermittler bei ihren schweren Aufgaben im Drogenmilieu wesentlich verringert“, betont Ahrends. „Und als verantwortliche Politiker aller Parteien sind wir dazu verpflichtet, alles zu tun, was unseren Polizisten bei ihrer zunehmend komplizierter werdenden Arbeit hilft.“ (we)