Die Argumente der „Antifa“ II

Unsere mutigen Oldenburger Kämpfer „gegen Rechts“ setzen ihren heldenhaften Kampf mit Scherben gegen faschistische Hunde und Katzen sowie gegen Nazi-Autos unbeirrt fort: Am frühen Mittwochmorgen (16. Mai) warfen sie erneut einen Glasbehälter – diesmal handelte es sich um eine ordinäre Bierflasche – gegen die Fassade des Hauses, in dem ein ehemaliger Sprecher unseres Kreisverbandes wohnt, und gefährdeten so die körperliche Unversehrtheit der (gewiss von diesem politisch indoktrinierten) Hunde und Katzen sowie der dort geparkten (mutmaßlich ebenfalls politisch unzuverlässigen) Pkw. Die Hausgemeinschaft nutzte diese Gelegenheit zum allgemeinen und speziellen politischen Austausch.

Tatsächlich leidet unsere von der Maxime der Effektivitätsmaximierung und von der Reduzierung des einzelnen zu einem bloßen Teil des Bestandes (Martin Heidegger, Die Frage nach der Technik) geprägte Zeit unter einem Verlust an echter Kommunikation, einem Mangel an Gemeinschaft; und manchmal sind es im wahrsten Sinne unverhoffte Ereignisse, die diesen Mangel offenbar und die Wege zu einer Abhilfe sichtbar machen. Alles Weitere liegt in den Händen der Strafverfolgungsbehörden. (vi)