Kommentar zum Mordfall Susanna: Merkels brutales Versagen

Nehmen wir einmal einen x-beliebigen Staat in Mittel- oder Südamerika, also eines jener Länder, die von vielen Deutschen gerne als „Bananenrepubliken“ bezeichnet werden. Möchte man in eines dieser Länder einreisen, wird der Pass von Grenzbeamten kontrolliert, in einem Scanner eingelesen, die Daten werden gespeichert, mitunter wird nach einem Rückflug- oder Weiterflugticket oder nach einer Krankenversicherung gefragt. Wenn man all dies vorweisen kann, erhält man ein Touristenvisum für drei oder auch sechs Monate.

Und bei uns in Deutschland? Ein Pass oder ein sonstiger Ausweis ist nicht nötig, um in dieses Land einzureisen. Ebenso wenig ein Rückflugticket, Barmittel für den Unterhalt, eine Krankenversicherung oder sonst irgendetwas. Einzig und allein das Wort „Asyl“ berechtigt zur Aufnahme, egal, ob man aus den sicheren und liebenswerten Ländern Österreich, Schweiz, Frankreich oder Tschechien einreist. Es spielt auch keine Rolle, ob man vorbestraft ist, schwerste Straftaten in der Heimat begangen hat oder vorhat, diese in Deutschland zu begehen. Jeder ist in Merkels Wunderland der unbegrenzten und unkontrollierten Einreise willkommen. Ob Anis Amri oder Ali Bashar, Hussein K., Abdul D. oder wer auch immer. Die Folgen dieser verantwortungslosen Politik gegenüber den Einheimischen muss die Bevölkerung tragen, die eben nicht – wie die Regierungschefin dieses Landes – von zahlreichen bestens ausgebildeten Leibwächtern Tag und Nacht begleitet wird.

Die Konsequenzen sind mitunter grausam und tödlich, wie gerade auch die aktuelle BKA-Studie „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ eindeutig belegt. Für knapp 290.000 Straftaten waren 2017 „Zuwanderer“ verantwortlich – 9,3 Prozent aller aufgeklärten Fälle. Der Bevölkerungsanteil dieser Gruppe beträgt jedoch nur etwa zwei Prozent. Bei den Straftaten gegen das Leben waren es 2017 sogar 15 Prozent (447 Fälle) aller Fälle, bei denen gegen die sexuelle Selbstbestimmung 11,9 Prozent (5258 Fälle), bei Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit 10,3 Prozent (71.000 Fälle), die dieser Gruppe zuzuordnen sind.

Wie man es auch dreht und wendet von linker bzw. CDU-Seite: Zugewanderte Straftäter, die mittels der laxen deutschen Asylpolitik ohne Kontrollen ins Land gekommen sind, sind für eine weit überproportionale Zahl an Straftaten im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil verantwortlich. Und die Folgen dieser weltweit einmaligen Politik sind mitunter tödlich für die eigene Bevölkerung. Daran mahnt aktuell der grausame Fall Susanna, der das brutale Versagen der Merkel-Regierung noch einmal besonders deutlich vor Augen führt. Doch damit nicht genug: Der mutmaßliche Täter konnte zudem noch einfach ungehindert und bequem per Flugzeug in sein Heimatland entkommen (und wurde zum Glück umgehend im Irak gefangen genommen).

In jedem anderen Land der westlichen Welt wäre vermutlich ein Regierungschef, der noch einen Funken an Anstand besitzt, nach einem solchen brutalen Versagen zurückgetreten. Doch Angela Merkel zeigt kein Anzeichen von Einsicht oder gar Reue. Und genau das macht noch einmal der Fall Susanna auf besonders erschreckende Weise deutlich: Das eigene Land, seine Belange und nicht zuletzt die Sicherheit seiner Bürger sind dieser Bundeskanzlerin vollkommen egal. (we)