Pressemitteilung: Äußerungen und Verhalten von AfD-Pressesprecher aus dem Landkreis Leipzig gegenüber dem Unternehmen Rügenwalder Mühle und dessen Mitarbeiter vollkommen inakzeptabel – Kommissarischer Kreisvorstand fordert Konsequenzen

Der kommissarische Kreisvorstand des AfD-Kreisverbandes Stadt Oldenburg/Ammerland distanziert sich klar von den Äußerungen und dem Verhalten des AfD-Pressesprechers des Landkreises Leipzig, Horst Juhlemann, gegenüber dem Bad Zwischenahner Unternehmen Rügenwalder Mühle und seinem Mitarbeiter.  „Seine schriftlichen Aussagen, von denen wir heute aus der Presse erfahren haben, sowie sein Verhalten gegenüber dem Mitarbeiter und dem Unternehmen insgesamt sind für uns absolut inakzeptabel und widersprechen fundamental den Werten und dem Programm der AfD“, betonen die beiden kommissarischen Kreisverbandssprecher Jens Ahrends (MdL) und Jörg Weiß. Der hiesige Kreisvorstand habe bereits mit dem AfD-Kreisverband im Landkreis Leipzig Kontakt aufgenommen und Konsequenzen gefordert. „Personen, die solche Aussagen tätigen und sich so verhalten, dürfen in der AfD keinen Platz haben und sollten die Partei freiwillig oder per Parteiausschlussverfahren schnellstmöglich verlassen“, so die beiden Sprecher.

Zudem werde der hiesige Kreisvorstand auch Kontakt mit der Bad Zwischenahner Firma aufnehmen, um klarzustellen, dass „Herrn Juhlemann in keiner Weise für die AfD insgesamt und ihre Grundwerte steht, sondern diese grob verletzt hat“. Eine Bitte um Entschuldigung durch Herr Juhlemann gegenüber dem Mitarbeiter, den er direkt angegriffen und verletzt hat, und dem Ammerländer Unternehmen, sei darüber hinaus „sehr dringend angeraten“. (we)