Pressemitteilung: AfD-Fraktion kritisiert massiv Werbung in Ditib-Moscheen für türkische Militäreinsätze in Syrien – Abgeordneter Ahrends: Landesregierung muss Ditib Grenzen aufzeigen und die entsprechenden Imame zum Verlassen des Landes auffordern

Die AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag kritisiert aufs Schärfste, dass in niedersächsischen Moscheen, vor allem in denen des türkischen Religionsdachverbandes Ditib, nach Angaben der niedersächsischen Landesregierung für türkische Militäreinsätze in Syrien und andernorts geworben wird. Ditib ist eng an das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten angebunden – und damit auch direkt an den türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Die türkische Regierung bezahlt darüber hinaus viele der aus der Türkei entsandten Imame.

„Es darf nicht weiter hingenommen werden, dass Imame in hiesigen Moscheen Werbung für Militäreinsätze der Türkei, insbesondere in Syrien, machen“, sagt Jens Ahrends, AfD-Landtagsabgeordneter aus der Gemeinde Edewecht und innenpolitischer Sprecher der Fraktion. „Die Landesregierung muss hier nun direkt und umgehend eingreifen und alle Imame, die sich entsprechend verhalten haben, zum Verlassen unseres Landes auffordern. Ditib und ggf. auch anderen islamischen Verbänden muss zudem sehr deutlich gesagt werden, dass wir so ein Verhalten in unserem Land nicht dulden“, betont Ahrends.

Ahrends stellt zudem klare Forderungen an alle hiesigen muslimischen Gemeinden: „In Deutschland dürfen nur Imame arbeiten, die sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und unseren Werten bekennen und zudem die deutsche Sprache beherrschen.“ Wer diese Bedingungen nicht erfülle, könne hierzulande nicht als Imam arbeiten. Die Vorfälle zeigten zudem, dass Ditib kein Partner für das Land Niedersachsen sein könne. „Die rot-schwarze Landesregierung fordern wir nun zum sofortigen Handeln auf“, betont Ahrends noch einmal die Dringlichkeit dieser Angelegenheit. (we)