Pressemitteilung: AfD klar gegen Dieselfahrverbote in Oldenburg – Bessere Nahverkehrs- und Park&Ride-Angebote erforderlich

Der Kreisverband der AfD Stadt Oldenburg/Ammerland spricht sich gegen ein mögliches Fahrverbot für ältere Diesel-PKW in der Stadt Oldenburg aus. „Wir setzen darauf, dass immer mehr Besitzer der betroffenen älteren Diesel-Fahrzeuge ihre Fahrzeuge sukzessiv gegen Wagen mit modernen, sauberen Motoren austauschen werden. Die zahlreichen Umtauschprämien der Hersteller bewegen schon jetzt viele Menschen zum Kauf eines neuen Fahrzeuges“, erklären die beiden Kreisverbandssprecher, Jens Ahrends (MdL) und Jörg Weiß. Durch den kontinuierlichen Austausch werde das Problem mit Stickoxiden in der Stadt dann deutlich geringer, so die beiden AfD-Politiker.

Auf der anderen Seite sollte nach Ansicht der AfD Stadt Oldenburg/Ammerland auch der Nahverkehr ausgebaut werden. „Schon jetzt ist Oldenburg mit dem Zug aus vielen Gemeinden sehr gut erreichbar, aber es hapert teilweise noch bei den Busverbindungen aus Umlandgemeinden ohne Bahnanschluss. Hier sollte bei den Verbindungen nachgebessert werden, gerade auch an Freitagen und Samstagen, sodass in der Folge dann viele Menschen vom eigenen Auto auf den Bus umsteigen, um in die Stadt zu gelangen“, erläutern Ahrends und Weiß. Zudem sollten auch bessere Park&Ride-Angebote geschaffen werden, wodurch sich der Parkplatz-Suchverkehr in der Innenstadt merklich reduzieren würde. „Groningen ist dabei ein gutes Beispiel dafür, wie ein attraktives Park&Ride-System funktioniert. Oldenburg sollte sich daran orientieren.“

Mit all diesen Maßnahmen werde sich schon in kurzer Zeit die Luftqualität in Oldenburg klar verbessern. „Fahrverbote lehnen wir jedoch klar ab, da sie zum einen die eher finanzschwachen Besitzer älterer Autos treffen und zum anderen der Stadt Kaufkraft entziehen würden. Wir setzen auf vielfältige Anreize statt auf Verbote“, betonen Ahrends und Weiß.  (we)